Kooperationen

Das Nestwerk strebt satzungsgemäß Kooperationen zu anderen Tierschutzorganisationen an, um die Vereinsziele zu fördern und den Tierschutz im Münsterland voran zu bringen. Ziel ist es, Tierhalter, Tierschützer und Experten regional besser zu vernetzen, um schneller auf Missstände reagieren zu können und so gemeinsam mehr für den Tierschutz erreichen zu können.


„Rettet Das Huhn e.V.“

Nach dem wir bereits im Vorfeld Kontakt zu dem deutschlandweit tätigen Verein „Rettet das Huhn e.V.“ aufgenommen hatten, haben wir uns am 26.10.2017 mit Vera Thier getroffen, die hier in Münster schon seit einigen Jahren für den Verein tätig ist. Bei diesem Treffen haben wir uns gegenseitig über unsere Tierschutzarbeit informiert und festgestellt, dass wir über viele Dinge ähnlich denken und gerne kooperieren möchten.

„Rettet das Huhn e.V.” wurde Ende 2007 gegründet, ist seit 2015 ein gemeinnütziger , eingetragener Verein und hat bereits über 50.000 Hühner aus dem lebensverachtenden System der Eierindustrie gerettet und veranlasst, dass diese bei tierlieben Menschen ein behütetes, friedliches Zuhause gefunden haben. Das Medieninteresse an dem Verein ist bereits riesig groß und so ist „Rettet das Huhn e.V.“ mehrmals jährlich im Fernsehen in verschiedensten Formaten (z. B. Tiere suchen ein Zuhause)

Der Verein beschränkt sich nicht mehr auf die reine Rettung von Tierleben, die ihr qualvolles Leben ungesehen von der Öffentlichkeit in Massentierställen fristen und dann ebenso ungesehen als „Abfallprodukt“ der Eierindustrie im Schlachthof enden würden. Er bringt diese Tiere auch „ans Licht“ und rettet so nicht nur ihre Leben, sondern klärt auf und erreicht viele Menschen im Herzen. Wir finden, dass „Rettet das Huhn“ eine gute Arbeit macht und hoffen, dass wir im Rahmen der Kooperation noch mehr Leute für das wichtige Thema Huhn und Massentierhaltung sensibilisieren können.

www.rettetdashuhn.de


„Mäuseasyl e.V.“

Seit längerer Zeit haben wir auch einen Kontakt zum Mäuseasyl e.V. (in diesem Fall speziel zum 2. Vorsitzenden Micha Schade) aufgebaut, der sich vor allem um die verschiedenen Mäusearten als auch Hamster kümmert, die ja bekanntlich kaum eine Lobby haben und oft in völlig unzureichenden und zu kleinen Behältnissen gehalten werden. Hier bekommt man eine gute Beratung und auch Notfallmäuse werden durch den Verein vermittelt. Ich selbst habe auch die Erfahrung gemacht, dass auch viele Tierärzte sich nicht besonders gut mit Kleinnagern auskennen. Daher ist es schon wichtig, kompetente Ansprechpartner insbesondere für diese Tiergruppen zu haben. Der Verein ist deutschlandweit tätig und hat in unserer Region z. Zt. leider keine aktiven Mitglieder. Wir sind uns aber einig, dass eine Kooperation dennoch Sinn macht, da Tierschutz eben nicht an einer Landesgrenze aufhört. Wir freuen uns über einen weiteren Kooperationspartner.

Dirk Heidotting

 


„Hundehilfe über Grenzen aus Rheine“

Am 02.09.2017 haben wir uns mit der Hundehilfe über Grenzen aus Rheine getroffen, um über eine Kooperation zu sprechen. Kirsten Thien (Erste Vorsitzende) und Petra Kalter (Zweite Vorsitzende) haben uns in Münster besucht und uns über ihre Tierschutzarbeit erzählt. Die Hundehilfe über Grenzen ist 2010 in Rheine-Hörstel gegründet worden und unterhält Kontakte nach Polen (u.a . Belchatow; und Pabianice) und Spanien (Barcelona, Sevilla und Teneriffa). Der Verein arbeitet mit privaten Pflegestellen und achtet auch darauf, dass ihre Partner auch daran arbeiten, die Situation vor Ort zu verbessern, indem z. B. Kastrationsaktionen durchgeführt und die Tierhalter vor Ort für das Thema Kastration sensibilisiert werden. Die Kontakte zu den o. g. Tierheimen bestehen schon lange und so kann man die Übernahme und Vermittlung der Tiere vernünftig planen, da man sich auf die Partner verlassen kann.
Wir haben an diesem Nachmittag festgestellt, dass wir sehr ähnliche Vorstellungen und Denkweisen in Bezug auf die Tierschutzarbeit in der Region (und im Ausland) haben und haben daher beschlossen zusammen zu kooperieren. Wir freuen uns, wieder einen weiteren Partner in der Region gefunden zu haben.

Dirk Heidotting


„Tierschutzverein Ahlen und Umgebung e.V.“

Am 06.08.2017 haben wir uns zu viert auf den Weg nach Ahlen gemacht, und haben uns direkt im Mammut Tierheim mit der Tierheimleiterin Marion Herzog und der ersten Vorsitzenden des Trägervereins Ahlen und Umgebung, Christiane Schäfer getroffen, um über eine Kooperation zu sprechen. Hier haben wir dann einige Informationen und Ideen der gegenseitigen Unterstützung ausgetauscht und später auch noch eine Führung durch das Tierheim selbst mit Frau Herzog wahrgenommen. Beide Pateien waren sich sicher, dass in einer Kooperation viel Potenzial liegt, um den Tierschutz in der Region zu fördern. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Dirk Heidotting

Mammut Tierheim in Ahlen


„Futterarche Emsdetten e.V.“

Im Rahmen unserer Tätigkeit in der Region sind wir im Sommer 2016 auf die Futterarche Emsdetten e. V. aufmerksam geworden und haben Kontakt zur ersten Vorsitzenden, Maike Wermers aufgenommen. Schnell war klar, dass wir einige Schnittmengen in der Vereinsarbeit sehen und daher gerne kooperieren wollen. Wir waren daher schon zur Eröffnungsveranstaltung bei Ingos Tierfreund am 23.10.2016 in Emsdetten zugegen und haben den Verein am 29.07.2017 auch schon mit einer Futterspende unterstützt. Im Gegenzug informiert uns die Futterarche auch wenn sie einen „Überbestand“ an Futter hat der so groß ist, dass er nicht innerhalb einer absehbaren Zeit an die Bedürftigen verteilt werden kann. Hier schauen wir vom Nestwerk dann, ob wir eine Organisation oder auch bedürftige Einzelpersonen finden, die das Futter gut gebrauchen können. Außerdem waren einige der Mitglieder der Futterarche auch schon auf unseren Schulungen um sich im Tierrecht und anderen tierischen Themen zu informieren. Vielen Dank daher an Maike und ihr Team. Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Dirk Heidotting


„Tierschutzverein Ibbenbüren und Umgegend e.V.“

Am 31.05.2017 haben sich Claudia und Dirk mit Brunhild Determann (1. Vorsitzende) und Levent Acikportali (2. Vorsitzender) sowie Silke Lauter vom TSV Ibbenbüren und Umgegend e. V. direkt in Ibbenbüren getroffen, um über eine Kooperation der Vereine zu sprechen. Der TSV Ibbenbüren hat kein eigenes Tierheim, betreibt aber drei Katzenhäuser auf dem Grundstück eines Mitgliedes und arbeitet ansonsten ausschließlich mit privaten Pflegestellen. Der Verein hat ca. 150 Mitglieder, von denen ca. 20 aktiv sind, um den Verein bei seiner Arbeit zu unterstützen. Im Jahr 2016 hat der Verein sechs Hunde, 156 Katzen und ca. 50 Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster) vermittelt. Eine Kooperation in der Region besteht vor allem mit den Vereinen Podenco Rosa in Tecklenburg, der Katzenhilfe Rheine und dem TSV Lengerich e.V..

Wir haben unseren Verein und die Nestwerk Idee vorgestellt und dann konkret über die Situation und die Zukunft unserer Vereine gesprochen. Dabei haben wir festgestellt, dass insbesondere im Bereich Schulungen (Tierrecht, Erste Hilfe bei Wildtieren, Fundraising) ein Bedarf bei neuen Mitgliedern gesehen wird. Hier ist das Nestwerk gerne bereit, Angebote zu machen. Der TSV Ibbenbüren kann im Gegenzug im Rahmen seiner Möglichkeiten auch z. B. bei der Vermittlung von Tieren helfen. Des Weiteren soll ein regelmäßiger Austausch der Vereine über z. B. den Nestletter und andere Kommunikationskanäle erfolgen. Wir freuen uns einen neuen Kooperationspartner in der Region gefunden zu haben und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Dirk Heidotting
Nestwerk Münsterland e.V.


„tierretter.de e.V.“

Liebe Nestwerker,

kürzlich hatten wir die Möglichkeit, die Arbeit des Vereins Tierretter e. V. näher kennen zu lernen. Gern möchten wir euch einen kleinen Einblick in die wichtigen Vereinsaufgaben geben. Eine große Aufgabe des Vereins ist die Dokumentation von Missständen in der industriellen Tierhaltung. Was hier aufgedeckt wird, wird in der Regel der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – der „Verbraucher“ soll aktiv damit konfrontiert werden, unter welch schrecklichen Zuständen die Tiere in den Ställen leben müssen.
Aber nicht nur beim Thema „Nutztier“-Haltung werden Missstände dokumentiert, auch wenn es um Tierleid bei Züchtern oder Privatpersonen geht, sehen die Tierretter nicht weg. Hier ist auch nicht selten der Weg über einen Amtsveterinär das Mittel der Wahl.
Eine wichtige weitere Aufgabe des Vereins: Aufklären. Durch Vorträge und öffentlicher Präsenz bei Infoständen soll über die Arbeit aufgeklärt werden und interessierten Menschen ein Denkanstoß über das eigene Konsumverhalten mit auf den Weg gegeben werden.
Wer mehr erfahren möchte: http://tierretter.de/ihr-braucht-vortragende-zu-verschiedenen-themen-fragt-tierretter-de/

Wir freuen uns, mit den Tierrettern einen weiteren engagierten Verein im Kooperations-Boot zu haben.


„Tierschutzverein Rheine und Umgebung e. V.“

Schon seit den 1970er Jahren steht das Tierheim „Rote Erde“ in der Funktion Fundtiere aus dem Kreis Steinfurt aufzunehmen. Diese kommunale Aufgabe erfüllt das Tierheim für 10 Vertragsgemeinden des Kreises, damit stellt Diese den größten Teil unserer Arbeit dar. Jährlich finden mehr als 700 Tiere eine vorübergehende Aufnahme und werden in ein gutes dauerhaftes Zuhause vermittelt. Das Tierheim finanziert sich neben den Betriebskostenzuschüsse der Vertragsgemeinden aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. In den vergangenen Jahren wurde immer wieder durch Baumaßnahme und Bauprojekte dafür gesorgt den Tieren den Aufenthalt im Tierheim so angenehm wie möglich zu machen. Diese werden auch in Zukunft weiter vorangetrieben. Neben zahlreichen Veranstaltungen, die über das Jahr verteilt stattfinden. z.B. Tage der offen Tür, Infostände, Kinderferienparadies, Führungen für Schulklassen etc. ist das Ziel des Vereins den Tierschutzgedanken zu Wohle der Tiere voranzutreiben. Hierbei setzen wir uns für eine Kastrations-und Kennzeichnungspflicht für freilebende Katzen im Kreis Steinfurt ein. Wir setzen hierbei, und auch zur Verwirklichung unserer Ziele, auf die Kooperationen mit allen Organisationen und Vereinen der Region. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem Nestwerk auf regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch und bei der Unterstützung vonTiernotfällen.

Liebe Grüße
Bettina

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„Tierschutzverein Münster und Umgegend e.V.“

Am 29.06.2016 haben wir das Tierheim Münster besucht, auch bekannt als Tierschutzverein Münster und Umgegend e.V.. Das Tierheim liegt direkt in unserer Nachbarschaft und ist uns natürlich bereits im Vorfeld bekannt gewesen. Daher war ein Besuch des Nestwerks, auch im Sinne einer Kooperation, durchaus angezeigt. Wir wurden nach unserer Ankunft direkt von der ersten Vorsitzenden, Frau Hoffe, empfangen und durch das Tierheim geführt. Das Tierheimgelände ist recht weitläufig und verfügt über mehrere Gebäude in denen Hunde, Katzen, Vögel und Kleintiere untergebracht sind. Hunde und Katzen sind in geräumigen Gehegen mit einem Innen- und Außenraum untergebracht und werden je nach Verträglichkeit mit Artgenossen vergesellschaftet. Bei den Katzen sind erwartungsgemäß aktuell viele Muttertiere mit Welpen zu betreuen. Mehr als 90 Katzen leben bereits Anfang Juli im Tierheim. Die Nager und Vögel sind zusammen in einem Haus untergebracht. Zudem gibt es noch zwei Außengehege um Kleintiere, die an Außenhaltung gewöhnt sind, ganzjährig vermitteln zu können. Auch Exoten können vorübergehend aufgenommen werden. Auf dem Tierheimgelände befinden sich zwei Bedienstetenwohnungen. Dadurch besteht die Möglichkeit, Tiere bis 21:00 Uhr aufzunehmen. Nach 21:00 Uhr werden aufgefundene Tiere über die Polizei ins Tierheim zu verbracht. Einen besonderen Wert legt das Tierheim verständlicherweise auf die Quarantäne, um so der Ausbreitung von Seuchen und Parasiten vorzubeugen. Dies ist bei einem „Durchlauf“ von ca. 2.400 Tieren im Jahr auch unbedingt erforderlich. Nach der Führung haben wir uns noch einmal mit Frau Hoffe zusammengesetzt um über Auffassungen zum Tierschutz und konkrete Tierschutzthemen in der Region zu sprechen. Unser Anliegen, dass sich Tierschützer gegenseitig unterstützen, um gemeinsam mehr für den Tierschutz erreichen zu können, teilt auch Frau Hoffe. Es ist daher wichtig, im Austausch zu bleiben. Wir freuen uns auf jeden Fall, einen weiteren Kooperationspartner vorstellen zu können und werden beim Sommerfest des Tierheims Münster am 06. und 07.08.2016 gerne mit einem Infostand dabei sein.

Dirk

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„Gestochen Schaf“

Heute wollen wir ein neues Projekt vorstellen. Britta Morrack, die einige von Euch ja bereits von der Tierrechtsschulung her kennen, hat ein neues Tierschutzprojekt mit dem Namen „Gestochen Schaf“ aus der Taufe gehoben und hat eine entsprechende Facebookseite  eingerichtet. In diesem Projekt will sich Britta unter anderem mit der Vorstellung von Gnadenhöfen, Lebenshöfen, Tierschutzorganisationen und Vereinen beschäftigen, die ihrer Auffassung nach auch dem Tierschutzgedanken entsprechen. Ferner finden sich hier auch rechtliche Bewertungen von Tierschutzfragen und vegane Rezepte. Wir finden Brittas Idee sehr gut und möchten sie auch von unserer Seite aus unterstützen. Guckt doch gerne mal auf ihrer Seite vorbei…es lohnt sich. Um vorab ein paar mehr Dinge über Britta und ihr Projekt zu erfahren, haben wir sie ein wenig gelöchert:

N: Hallo Britta, Du bist ja schon jahrelang im Tierschutz tätig. Erzähl doch mal wie Du zum Tierschutz gekommen bist und was Du bislang so gemacht hast?
Ich war einige Jahre Gassigänger in einem Tierheim. Irgendwann reichte mir das nicht mehr und so suchte ich einen Verein, bei dem ich mit Hunden nicht nur spazieren gehen, sondern auch arbeiten konnte und durfte. Das fand ich – und so war ich dort viele Jahre u. a. als Hundeverantwortliche tätig. Diese Zeit hat mich sehr erfüllt. Wenn bei einem Hund auf einmal „der Knoten platzt“ und dir vertraut… es gibt einfach kein schöneres Gefühl! <3
Als ich dort leider aussteigen musste, hatte ich eigentlich vor, erst einmal eine „Tierschutzpause“ einzulegen. Das ging aber irgendwie nicht, da ich weiterhin angeschrieben, gefragt und um Unterstützung gebeten wurde. Ich lernte noch mehr tolle Tierschützer kennen, beschäftigte mich immer mehr mit Massentierhaltung, fand verletzte Tiere am Straßenrand, mir fielen kranke Kaninchen quasi vor die Nase und Vermittlungshilfe sollte ich auch noch irgendwie immer leisten. 🙂
Dann habe ich mich quasi gefügt. 😉

N: Woher kommt denn der kuriose Name Deines neuen Projektes, und welche Idee verfolgst Du damit?
Der Name ist quasi Programm! 🙂 Irgendwann bat mich jemand, ein neues Zuhause für ein Schaf zu finden. Über einen Kontakt kam ich dann an den „Lebenshof für Tiere Iserlohn“. Ich habe Wibke dann irgendwann auf ihrem Hof besucht und mit einigen Helferlein an einem Arbeitswochenende ausgeholfen. Ich war von Wibke sehr beeindruckt und da dieser Hof (noch) nicht so bekannt ist, wollte ich eben dafür sorgen.
Hinzu kam, dass mir immer wieder dieselben Fragen gestellt wurden – ob nun zu Hunden, Massentierhaltung, seriösen Vereinen oder Rezepten. Also kam mir die Idee, alle Antworten zum Nachlesen zu fixieren.
Und so entstand die Seite.

N: Neben Deinem Projekt bist Du ja auch als Vegan Buddy unterwegs und gibst sozusagen Starthilfe für Leute die sich mit veganer Ernährung beschäftigen möchten. Wie sind da so Deine Erfahrungen?
Es macht mir irre Spaß und die Erfahrungen sind durchweg sehr positiv!
Ich hatte die Unterstützung zu Beginn nicht so und kannte viele Veganer, denen Essen nicht so wichtig war oder nicht – wie ich – gerne, viel und eben auch mal ungesund (*hust*) essen. Oder nicht ethisch motiviert waren und zeitgleich Züchter-Tiere zu Hause hatten, was ich bis heute nicht verstehen kann.
Außerdem fiel mir die Umstellung überhaupt nicht leicht – wohl im Gegensatz zu den meisten anderen. Irgendwann hat mich mal eine „ans Händchen“ genommen. Und das gebe ich jetzt zurück.

N: Du sagst auf Deiner Seite, dass Du nur Gnadenhöfe, Vereine und Organisationen vorstellen möchtest die Deiner Vorstellung von Tierschutz entspricht. Wie sieht diese aus bzw. welche Art von Tierschutz lehnst Du ab?
Herrje! Wieviel Zeit habe ich? 😀
Es gibt rasend viele Tierschutzvereine und in dem ganzen Wirrwarr gibt es irre viele schwarze Schafe (Brüller! :-D). Und auch viele Fehler, die man machen kann – sei es mit gut gemeinten Spenden, sogenannten „Freikäufen“ und Rettungen. Gerade wenn man sich nicht so gut auskennt. Da geht leider sehr viel gutes Geld „verloren“.
Es würde sicherlich zu lange dauern, alles aufzuzählen, was ich ablehne.
Vereine, die sich dem (Haustier-)Schutz verschrieben haben, sollten schlichtweg auch Ahnung haben. Das klingt erst einmal banal, aber leider ist es nicht immer selbstverständlich. Und es muss auch mal das Persönliche hinten anstehen.
In diesem Zusammenhang ist mir die „Vernetzung“ auch wichtig, denn nicht jeder kann und weiß alles und nicht immer hat man alle Möglichkeiten. Viele Vereine machen daraus schnell ein Konkurrenzding und das darf es m. E. im Tierschutz nicht geben. Deswegen mag ich euch ja auch so gern! Außerdem sollten sich meiner Ansicht nach die meisten Vereine etwas mehr Zeit bei der Vermittlung nehmen. Meiner Erfahrung nach geht dies häufig zu schnell und Tiere kommen dann zurück.
Bei Auslandstierschutz spreche ich mich sehr gegen Vereine aus, die die Tiere „nur rüberholen“, aber vor Ort weder Aufklärungsarbeit leisten noch Kastrationsprojekte durchführen. Das klingt jetzt vielleicht erst einmal hart, aber die Not ist zu groß, als dass es das gewesen sein kann. Wichtig ist doch, dass kein Tier nachproduziert wird. Dass sich eben auf Dauer etwas ändert.
Ach ja, Vereine, die Hunde auf nem ungesicherten Autobahn-Rastplatz übergeben…denen sollte man jegliche Arbeit verbieten! Das Wort unprofessionell ist da noch nett.

N: Auch das Thema Tierrecht wird bei Gestochen Schaf angesprochen. Welche Themen liegen Dir da besonders am Herzen?
Besonders wichtig ist mir, im Tierschutz keinen Unterschied zwischen Haus- und Nutztier zu machen. Denn den gibt es schlichtweg nicht. Alle haben Gefühle und wollen leben. Das heißt nicht, dass jeder gute Tierschützer auch vegan leben muss (auch wenn ich mir das wünschen würde), aber ein gewisses Bewusstsein dafür sollte schon da sein.
Es gibt einfach eine klare Definition von Tierschutz und Tierrecht. Der Tierschützer fordert ein artgerechtes Leben aller Haustiere. Der Tierrechtler geht da noch einen Schritt weiter: Ich mache keinen Unterschied und sage, dass wir Menschen kein Recht haben, Tiere für Nahrung, Unterhaltung, Versuche, Kleidung oder andere Zwecke zu benutzen.

N: Gibt es sonst noch etwas SCHAFES was Du loswerden möchtest?
Auch wenn´s einige nervt: Go vegan! <3

N: Dank Dir Britta. Over and out.

Facebookseite Gestochen Schaf



„Julias Tierheim in Ahaus / Tierschutzverein für den Nordkreis Borken e.V.“

Am 25.03.2016 waren wir in Ahaus, oder besser in Stadtlohn, wo uns Julia Steggemann freundlich empfangen und uns die Pläne des neu zu erstellenden Tierheims präsentiert hat. Julia ist bereits jahrelang Tierpflegerin im „alten“ Tierheim in Ahaus. Da die Familie Heitmann, die das aktuelle Tierheim z. Zt.  noch leitet,  dieses aus Altersgründen nicht mehr weiterführen möchte und das jetzige Tierheim nicht mehr zeitgemäß ist, hat Julia beschlossen, das Projekt noch einmal ganz neu anzugehen und in Ahaus ein komplett neues Tierheim zu bauen. Die Pläne können sich wirklich sehen lassen und bieten neben einem großzügigen Hunde- und Katzenbereich – samt Quarantäne, auch Kleinnagern und Pensionstieren einen artgerechten Platz. 13 Städte und Gemeinden, sowie der Kreis Borken unterstützen den Neubau von Julias Tierheim in Ahaus, die restlichen Kosten für den Neubau sind von Julia selber zu tragen, da das Tierheim in privater Trägerschaft geführt wird. Der Tierschutzverein für den Nordkreis Borken e.V. unterstützt das Tierheim zudem. Insgesamt ist zu sagen, dass wir den Schritt von Julia bewundern und davon überzeugt sind, dass hier ein wirklich schöner Platz für Tiere in Not in der Region entsteht. Wir haben spontan zugesagt, hier zu helfen und werden drei Schutzhütten für die Kaninchengehege beisteuern, die wir Richtung Herbst 2016 an das Tierheim in Ahaus übergeben werden. Wir freuen uns, einen weiteren Kontakt bestätigen zu können und wünschen Julia und ihrem Team bis dahin weiter alles Gute.

Marina und Dirk

Eigene Vorstellung von Julia Steggemann

Als ich vor über drei Jahren erfahren habe, dass meine Chefin in den Ruhestand gehen wird, war mir als langjährige Mitarbeiterin des Tierheimes in Ahaus schnell klar, dass Tiere in Not aus unserer Region auch zukünftig einen Zufluchtsort benötigen. Ich machte mich also an meine Planungen für ein neues Tierheim, dabei galt es viel zu berücksichtigen. Die ersten Ideen für die neuen Tierheimgebäude zeichnete ich zu Hause auf, ich wollte Tiergebäude schaffen die es den Tieren ermöglicht zur Ruhe zu kommen und sich wohl zu fühlen. Ich vermied lange, laute Hundegänge, enge Zwinger und dunkle Räume. Mit meinen Zeichnungen ging ich zu einem bekannten Architekten, der diese professionell in Plänen festhielt.
Somit war meine Idee gefestigt, sodass ich mich an die schwierigste Aufgabe machen konnte: Wie bekomme ich solch ein Projekt finanziell gestemmt? Glücklicherweise schlossen sich meiner Idee dreizehn umliegende Städte und Gemeinden, sowie der Kreis Borken an, die meinen Neubau finanziell unterstützen. Mit der zugesagten Unterstützung war mein eigener Anteil an der Finanzierung des Tierheimes zu stemmen. Die Anfänge sind nun mehr als drei Jahre her und ich bin überglücklich das sich mein Tierheim mittlerweile in der Rohbauphase befindet und die ersten Tiere hoffentlich noch dieses Jahr einziehen können. Weitere Infos auch unter www.julias-tierheim-ahaus.de

Schnell war mir klar, dass ich zukünftig neben dem Betrieb meines Tierheimes, weitergehende, dringend erforderliche Tierschutzarbeit leisten möchte. Meinem Vorhaben schlossen sich mir gut bekannte Tierfreunde an, sodass wir im Mai 2015 den Tierschutzverein für den Nordkreis Borken e.V. gründeten.
Das oberste Ziel unseres Vereines ist die Förderung des Tierschutzgedankens zum Wohle der Tiere. Mit einer geplanten Jugendgruppe möchten wir Kinder und Jugendliche für das Anliegen des Tierschutzes begeistern und wichtige Aufklärungsarbeit leisten. Ein weiteres sehr wichtiges Ziel unseres Vereines ist die Eindämmung der unkontrollierten Vermehrung von frei lebenden Katzen durch gezielte Kastrationsaktionen. Gerade hier im ländlichen Bereich ist auf diesem Gebiet viel Aufklärungsarbeit von Nöten.

Ich freue mich immer sehr neue Kontakte mit Menschen zu knüpfen die sich ebenfalls, auf welchen Wegen auch immer,  für Tiere stark machen. Daher bin ich über die Kontaktaufnahme des Nestwerkes sehr froh, denn ich denke beide Seiten können zukünftig voneinander profitieren.  Durch Erfahrungsaustausch, Hilfestellungen oder durch Vermittlung von Kontakten werden wir sicherlich zukünftig in Verbindung bleiben und so bestimmt das ein oder andere Problem lösen können. Die erste Hilfestellung durch den Bau von Kleintierunterkünften für die zukünftigen Nagetiere des Tierheimes wurde bereits angeboten, was ich natürlich sehr gerne angenommen habe.

Beim Ahauser Stadtfest am 22.05.2016 werden wir mit unserem ersten Vereins –  Infostand die Bevölkerung über unsere Projekte informieren und werden dort natürlich auch „Werbung“ für das Nestwerk machen.

Liebe Grüße
Julia


„TSV Katzenhilfe Kreis WAF e.V.“

Am 18.01.2016 sind wir schon wieder unterwegs nach Ahlen-Vorhelm gewesen, um unser Konzept des TSV Katzenhilfe Kreis WAF e.V. vorzustellen. Das Gespräch erfolgte standesgemäß im Beisein von ca. 10 Katzen im Wohnzimmer der ersten Vorsitzenden Ursula Krüger. Der noch recht junge Verein wurde 2013 gegründet und arbeitet z. Zt. ausschließlich mit privaten Pflegestellen. Es wurde vereinbart, dass die Vereine kooperieren wollen, um den Tierschutz in der Region Münsterland zu fördern. Wir freuen uns, nun auch einen Partner in der Region Warendorf gefunden zu haben.

Claudia und Dirk

Eigene Vorstellung des TSV Katzenhilfe Kreis WAF e.V.

Wir sind ein kleiner Tierschutzverein, der sich hauptsächlich um Katzen kümmert und das auch nur nach unserem Ermessen und mit unseren Möglichkeiten. Wir kümmern uns um Streuner, um diese einzufangen und zu kastrieren, damit sie sich nicht grenzenlos vermehren. Wir sind für die Kastrationspflicht im gesamten Kreis Warendorf. Wir kümmern uns um Katzen, die krank und ausgesetzt auf den Straßen leben, soweit es  unser finanzieller Spielraum erlaubt.  Ein eigenes Tierheim haben wir nicht und können uns z. Zt. nur auf das Gebiet rund um Ahlen betätigen. Ich bin am Telefon erreichbar, wenn tierliebe Menschen Fragen bezüglich Katzen haben oder Hilfe benötigen. U.a. unterstützen wir minderbemittelte Katzenbesitzer finanziell, damit diese ihre Katzen kastrieren und kennzeichnen können.
Gern, so wie schon besprochen, möchten wir mit dem Nestwerk kooperieren um sich bei Bedarf gegenseitig zu unterstützen.

Ursula Krüger
TSV Katzenhilfe Kreis WAF e.V.
Telefon: 02528-2209943



„Tierfreunde Lüdinghausen und Umgebung e.V.“

Am 16.01.2016 haben wir die Tierfreunde Lüdinghausen und Umgebung e. V. bei naßkaltem Winterwetter besucht. Dort angekommen (das geht von Münster aus schneller als man denkt) wurde ich schon gleich von den Aktiven des Vereins begrüßt. Die Tierfreunde Lüdinghausen sind auf einem gemieteten, sehr schön gelegenen Bauernhof untergebracht. Nach kurzer Begrüßung durch Maria Eichel (erste Vorsitzende) und Sandra Grueter (stellvertretende Vorsitzende)  ging es zuerst einmal auf einen  Kaffee ins Büro. Nach einem Erfahrungsaustausch und der Vorstellung des Nestwerkkonzeptes konnte ich noch eine Besichtigung des Tierheims vornehmen. Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und diverse Aktionen (z. B. Feste). Eine öffentliche Förderung durch die Gemeinde gibt es nicht. Die Tierfreunde Lüdinghausen bieten vor allem Hunden, Katzen, Kaninchen und Nagern ein vorübergehendes Zuhause.  Die Tiere sind in eher zweckmäßigen Gehegen und Zwingern untergebracht. Gerne würde man den Tieren noch mehr Platz anbieten, aber das lässt sich aufgrund der gegebenen räumlichen Möglichkeiten natürlich nicht immer realisieren. Hier sind die Optionen schon überwiegend ausgeschöpft. Man merkt auf jeden Fall, dass hier über die Jahre ein engagiertes Team gefunden hat, dass einen wichtigen Beitrag für die Region leistet. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Dramatisch ist in diesem Zusammenhang, dass der jetzige Vermieter den Tierfreunden Lüdinghausen zum 30.06.2016 gekündigt hat und der Verein nun schnell nach einer guten und machbaren Lösung für seine Schützlinge sucht. Inzwischen wurde auch eine Petition gestartet, um den Fortbestand des Vereins zu sichern. Wir bitten Euch diese Petition zu unterschreiben um den Verein bei seiner wichtigen Arbeit  zu unterstützen. Hier geht es zur Petition und hier zur Homepage der Tierfreunde Lüdinghausen und Umgebung e.V.

Dirk



„Tierfreunde Münster e.V.“ – Termin am 08.01.2016

Gleich zum Beginn des Jahres sind wir wieder unterwegs gewesen, um unser Konzept bei den Tierfreunden Münster e. V. vorzustellen. Das uns wohlbekannte „andere“ Tierheim in Münster-Handorf hat uns wie immer freundlich in einer kleinen Gruppe von zehn Aktiven inklusive der ersten Vorsitzenden Mariette Junker empfangen.
Der Verein besteht seit 1983 und führt seit 1995 ein vereinseigenes Tierheim in dem u. a. Hunde, Katzen, Kaninchen, Nager und Vögel vorübergehend bis zur Vermittlung in ein neues Zuhause eine gute Pflege und artgerechte Unterbringung  erfahren.
Der Verein bezieht keine Mittel von dritter Seite, sondern finanziert sich nur durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Aktionen (wie z. B. das alljährliche Sommerfest).  Nachdem zuerst das Tierheim besichtigt werden konnte, um die z. Zt. dort untergebrachten Tiere  und die neu erfolgten baulichen Maßnahmen (u. a. Katzenaußengehege, Quarantänestation für die Katzen und die Nager) kennenzulernen, haben wir unser Konzept in gemütlicher Runde erläutert und diverse Rückfragen beantwortet.
Die Tierfreunde und wir waren uns  schnell darüber einig, dass eine Zusammenarbeit für Beide Seiten absolut Sinn ergibt, da sich die Vereinsziele gut ergänzen.
Erste Kontakte in Form von Abgabetieren, die von den Tierfreunden übernommen werden konnten und im Umkehrschluss eine Vermittlung von Pensionssuchenden die über das Nestwerk versorgt werden konnten, gab es bereits im Vorfeld des Treffens.
Wir freuen uns daher, mit einem weiteren Verein zusammen arbeiten zu dürfen, der mit Herzblut bei der Sache ist und bereit ist, schnell und unkompliziert zu helfen.

Sarah und Dirk

Weitere Informationen zu den Tierfreunden Münster e. V. findet Ihr auf der Homepage des Vereins.

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„Futterhilfe Münster“ e.V.

Die Futterhilfe Münster e. V. hat in diesem Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum gefeiert und ist somit seit 2010 für bedürftige Tierhalter in Not da. Sie sammelt Geld- und Sachspenden, um Tiere vor der Abgabe ins Tierheim oder gar dem Ausgesetzt-werden zu bewahren. Außerdem informiert die Futterhilfe über die artgerechte Haltung und bestmögliche gesundheitliche Versorgung von Heimtieren.
Bei unserem Besuch am 31.10.2015 wurden wir freundlich von Leslie (Erste Vorsitzende) und Sandra (Zweite Vorsitzende) auf ihrem Gelände mit Bauwagen und Gartenhaus am Alfred-Krupp-Weg in Empfang genommen. Da gerade Futterausgabe war, konnten wir auch direkt die Arbeit vor Ort besichtigen.
Die Besucher können, nachdem sie registriert wurden und ihre Bedürftigkeit nachgewiesen haben für bis zu drei Tiere Futter mitnehmen, wenn sich diese für mindestens sechs Monate in deren Besitz befinden. Die Futterausgabe kann auch für mehrere Wochen im Voraus erfolgen, wenn z. B. die Anreise sehr weit ist.
Gerade gegen Monatsende ist natürlich eher mehr los, da den Leuten dann oft das Geld fehlt. Da es aufgrund der speziellen Situation etwas diskreter zugehen muss, gibt es extra einen Wartebereich.
Ferner sind alle 14 Tage Tierheilpraktikerinnen vor Ort, die die Tiere der Bedürftigen kostenlos behandeln und wertvolle Tipps geben. Diese sind während ihrer Tätigkeit in einem Bauwagen untergebracht, damit die Behandlung der Tiere in Ruhe erfolgen kann. In schweren Fällen muss natürlich auf einen Tierarzt verwiesen werden. Das Angebot wird in jedem Fall gut angenommen.
Ferner besteht auch die Möglichkeit Tierzubehör wie z. B. Hundeleinen, Hundekörbchen etc. mitzunehmen, sofern diese Sachen benötigt werden. Man spürt sofort, dass hier Menschen engagiert sind, die voll hinter ihrer Sache stehen und auch mit geringen Mitteln versuchen, alles für die Tiere und ihre Besitzer möglich zu machen.
Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der Futterhilfe und wünschen ihnen für ihre wichtige Arbeit alles Gute.

Nestwerk Münsterland e. V.

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Fragebogen Interview „Futterhilfe Münster“ e. V.

Stellen Sie sich und Ihre Tätigkeit / Ihren Verein bitte kurz vor.

Die Futterhilfe Münster e. V. unterstützt bedürftige Tierhalter in Not mit einer wöchentlichen Ausgabe von Futter und Tierzubehör. Die Besitzer der Tiere müssen ihre Bedürftigkeit nachweisen und können dann für bis zu drei Tiere ihrer Wahl Futter mitnehmen wenn sich das Tier/die Tiere bereits 6 Monate in deren Besitz befindet/befinden.

Gab es ein bestimmtes Erlebnis in der Vergangenheit, welches Sie dazu bewegt hat, sich zu engagieren?

Durch persönliche Erfahrungen wurde klar, dass es viele Tierbesitzer gibt, die aus verschiedenen Gründen in finanzielle Notlagen gelangt sind und daher nicht mehr in der Lage sind, ihre Tiere zu versorgen.

Was liegt Ihnen bei der Arbeit / Tätigkeit besonders am Herzen?

Das Mensch und Tier zusammen bleiben können.

Haben Sie schon Situationen erlebt, die Sie besonders bewegt haben?

Insbesondere sind Situationen mit verstorbenen Tieren von langjährigen Besuchern der Futterhilfe tragisch. Außerdem Einzelschicksale, wenn Menschen durch Schicksalsschläge ihren finanziellen und sozialen Rückhalt verlieren.

Gibt es Vorurteile gegen Ihre Arbeit, die Sie gerne aufklären würden? Wie treten Sie Skeptikern entgegen?

In der Vergangenheit gab es Vorurteile gegenüber der Futterhilfe (Tiermessi unterstützen pp). Durch konsequentes Vorgehen und transparentes Arbeiten konnten diese ausgeräumt werden.

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung des ehrenamtlichen Engagements in Ihrer Organisation und im Tierschutz allgemein?

Sehr zufrieden!

Welche Ziele verfolgen Sie in der näheren Zukunft?

Ausgabe in geschlossenen Räumen mit sicherer Lagerkapazität. Impf- und Kastrationsaktionen durchführen.

Was wünschen Sie sich für den Tierschutz in der Region und welche eventuellen Probleme sehen Sie?

Eine Vernetzung aller Tierschutzvereine in der Region wäre sinnvoll.

Können Sie sich eine Zusammenarbeit mit dem Nestwerk vorstellen? Wie könnte diese aussehen?

Auf jeden Fall. Das Nestwerk ist ein großer Gewinn. Die Zusammenarbeit kann durch den Austausch von Informationen, gemeinsame Werbung und gegenseitige Unterstützung erfolgen.

Gibt es etwas, worauf Sie aufmerksam machen möchten (z. B. eine bevorstehende Veranstaltung)?

Die Futterhilfe Münster e.V. befindet sich mit einem Infostand auf dem Weihnachtsbasar im Tierheim Münster und Umgegend e. V. am  05/06.12. Ferner gibt es auch einen Infostand auf dem Weihnachtsbasar der Tierfreunde Lüdinghausen am 15.11.2015 und auf der Doglive 2016 am 16/17. Januar.


Der Kaninchenschutz e.V. ist ein Verein, der sich die Beratung von Kaninchenhaltern als zentrales Ziel auf die Fahne geschrieben hat. Seit der Gründung im Jahr 2004 hat der Kaninchenschutz nicht nur sehr viele Halter beraten und so Kaninchen zu einem artgerechten Leben verholfen, sondern auch diverse Notfälle abgewickelt, kranke Tiere wieder gesund gepflegt und viele andere Aktionen gestartet, die den langohrigen Tieren geholfen haben. Da wir die Arbeit des Vereins für sehr sinnvoll halten, kooperieren wir sehr gerne mit dem Kaninchenschutz e.V. in dem wir u. a. die sehr professionellen Broschüren zur Kaninchenhaltung ebenfalls vertreiben, bei Notfällen unterstützen etc.


www.wildvogelhilfe.org

Das Projekt „Wildvogelhilfe“ bietet auf seiner Homepage zahlreiche Informationen rund um das Thema heimische Wildvögel. Aufgrund der zunehmenden Bebauung und Umweltverschmutzung geraten diese leider immer wieder in Notlagen, aus denen sie nur mit Hilfe des Menschen gerettet werden können. Das natürliche Gleichgewicht ist dabei durch den Menschen bereits so stark geschädigt, dass weitere Eingriffe in die Natur (zum Beispiel durch die Rettung oder Aufzucht aufgefundener Wildvögel oder die Winterfütterung) unvermeidlich sind.

Diese Seite bietet zu diesen Themen fundierte Hilfestellung. Man findet nicht nur Informationen darüber, wie verletzte oder verwaiste Wildvögel zu pflegen sind, es werden auch Auffangstationen empfohlen, an die man sich man sich wenden kann  (http://www.wildvogelhilfe.org/aufzucht/auffangstationen.html). Ebenfalls versucht die Seite Vorurteile gegenüber Wildvögeln abzubauen und dadurch die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung zu erhöhen. Weiterhin wird dem Besucher der Seite anschaulich erklärt, wie man Nistplätze schaffen und seinen Garten vogelfreundlich gestalten kann und warum sich dieser Aufwand lohnt. Für Finder in Not geratener Vögel gibt es zudem eine bebilderte Liste heimischer Vogelarten (http://www.wildvogelhilfe.org/vogelarten/vogelarten.html) sowie eine Bildergalerie von Jungvögeln zahlreicher Arten (http://www.wildvogelhilfe.org/aufzucht/artbestimmung.html).

Insgesamt bietet diese Seite also übersichtlich präsentierte Informationen sowohl für Finder verletzter oder verwaister Wildvögel, die dem Tier schnell Hilfe zukommen lassen wollen, als auch für Tierfreunde, die wissen wollen, wie sie die heimische Vogelwelt allgemein unterstützen können.


www.birds-online.de

Die Internetseite „birds-online“ bietet zahlreiche Informationen rund um das Thema Wellensittiche. Über die Jahre wurde hier von der Betreiberin Gaby Schulemann-Maier umfangreiches Text- und Bildmaterial gesammelt. Wer Fragen zu artgerechter Ernährung und Haltung der kleinen australischen Vögel hat ist hier also genau richtig.

Besonders nützlich für neue Wellensittichhalter dürfte zum Beispiel die Bildergalerie zur Geschlechtsbestimmung (http://birds-online.de/allgemein/geschlecht.htm) sein. Außerdem gibt es Hinweise zur Anschaffung und Eingewöhnung neuer Vögel (http://birds-online.de/kauf/kauf.htm). In der Rubrik „Vogelgesundheit“(http://birds-online.de/gesundheit/gesundheit.htm) finden sich fundierte Informationen zu verbreiteten Krankheiten und gesundheitlichen Problemen, häufig mit Bildern und Erfahrungsberichten anderer betroffener Halter. Auch Tipps und Informationen zur Haltung gehandicapter Vögel hält birds-online bereit.

Wer sich näher für die Biologie oder das Verhalten von Wellensittichen interessiert oder sich ein Grundwissen über diese faszinierenden Tiere anlesen möchte wird ebenfalls fündig. Auch zu anderen Sitticharten liegen Bildmaterial und diverse Erfahrungsberichte vor.

Insgesamt ist diese sehr umfangreiche Seite also sehr lesenswert, sowohl für Neulinge auf dem Gebiet der Wellensittichhaltung, als auch für erfahrene Halter.

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